„Jeder Christ soll ein Katechu­me­nat erle­ben, ent­we­der vor oder nach der Tau­fe, aber es ist wich­tig, um ein erwach­se­ner Christ zu werden.“ 

Paul VI. am 8. Mai 1974

Der Neo­ka­techu­me­na­le Weg ist eine pas­to­ra­le Initia­ti­ve inner­halb der Pfar­rei zur Wie­der­ent­de­ckung der Tau­fe. Er ent­stand in den 60er-Jah­ren in den Bara­cken von Madrid auf Initia­ti­ve des spa­ni­schen Malers Kiko Argüel­lo. Geför­dert durch die Päps­te Paul VI., Johan­nes Paul II. und Bene­dikt XVI., sind seit­her in über 100 Natio­nen auf allen Kon­ti­nen­ten Neo­ka­techu­me­na­le Gemein­schaf­ten entstanden.

Car­lo und Anna Arena

Tele­fon:
0341 46650353

 

Andre­as und Eli­sa­beth Cerny

Tele­fon:
034298 14618

 

Jörg und Anja Nowotny

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Auch heu­te lädt Papst Fran­zis­kus die Kir­che ein, in klei­nen Gemein­schaf­ten neue Glau­bens­we­ge zu öffnen.

Papst Johan­nes Paul II. bezeich­ne­te den Neo­ka­techu­me­na­len Weg als „Iti­ne­ra­ri­um katho­li­scher For­ma­ti­on, gül­tig für die Gesell­schaft und die gegen­wär­ti­ge Zeit“ (Brief Ogni­qual­vol­ta, 30.08.1990).

Ent­stan­den aus einem Impuls des Hei­li­gen Geis­tes wäh­rend des II. Vati­ka­ni­schen Kon­zils, ist die­ser „Weg“ ein „katechu­me­na­les Iti­ne­ra­ri­um (…), das all jene Pha­sen ent­hält, die die Katechu­me­nen in der Urkir­che vor dem Emp­fang des Taufsa­kra­ments durchliefen“.

Die Sta­tu­ten des neo­ka­techu­me­na­len Weges wur­den am 11.Mai 2008 end­gül­tig approbiert.

Im Jahr 1994 wur­de die Gemein­de St. Anna dem „Weg“ als „Mis­si­ons­pfar­rei“ von Bischof Rei­nelt anver­traut. Seit­dem för­dert sie die­se Erfah­rung aktiv als wich­ti­gen Bestand­teil des Pfar­rei­le­bens und als eine Mög­lich­keit für die Evan­ge­li­sie­rung, nicht mit Pro­se­ly­tis­mus, son­dern durch Zeug­nis. Durch die­sen „Weg“ kön­nen die Gläu­bi­gen Gott näher­kom­men und „ein Herz und eine See­le“ wer­den (Apg 4,32), durch die Wie­der­ent­de­ckung der christ­li­chen Wer­te, authen­tisch und wahr.

Der „Weg“ wird in der Gemein­de zu einem Ort, an dem der Glau­be gebo­ren wird und wächst. Durch das Zusam­men­wir­ken von Ver­kün­di­gung, Fei­er der Sakra­men­te und Erfah­rung der Gemein­schaft wer­den die Gläu­bi­gen zu einer Ver­än­de­rung des Lebens in Chris­tus geführt.

Wäh­rend die­ses Iti­ne­ra­ri­ums leben die Gemein­schaf­ten wie die hei­li­ge Fami­lie von Naza­reth, die in Demut, Ein­fach­heit und Lob lebt, und wo der ande­re Chris­tus ist. Die­se Gemein­schaf­ten wer­den sowohl von den­je­ni­gen gebil­det, die weit von der Kir­che ent­fernt sind, die nicht aus­rei­chend evan­ge­li­siert und kate­chi­siert wur­den, als auch von Getauf­ten, die ihren Glau­ben ver­tie­fen und rei­fen las­sen möch­ten. Dar­un­ter sind auch die­je­ni­gen, die aus christ­li­chen Kon­fes­sio­nen stam­men, die nicht in vol­ler Gemein­schaft mit der Katho­li­sche Kir­che sind.

Nach und nach wird das Wir­ken des Wort Got­tes im Leben der Brü­der und Schwes­tern sicht­bar und für Fern­ste­hen­de „Licht, Salz und Sauer­teig“ sein. Der „Weg“ ist fest auf dem Drei­fuß des christ­li­chen Lebens begrün­det, d. h. Wort, Lit­ur­gie und Gemein­schaft. Aus die­sem Grund wird der Lit­ur­gie des Wor­tes und der Eucha­ris­tie gro­ße Bedeu­tung beigemessen.

In unse­rer Gemein­de gibt es drei Gemein­schaf­ten mit ins­ge­samt ca. 70 Brü­dern und Schwes­tern und 30 Kin­dern. Sie tref­fen sich ein­mal wöchent­lich, diens­tags oder mitt­wochs, zu einer Wort­fei­er und am Sams­tag­abend zur Fei­er der Eucharistie.

Es hat sich gezeigt, dass die Erfah­run­gen mit Gott auf die­sem „Weg“ stark und viel­fäl­tig sind: Ehen und Fami­li­en wur­den geret­tet und vie­le Jugend­li­che fan­den in der Kir­che wie­der eine Hei­mat. Der Reich­tum an Kin­dern in den Fami­li­en der Gemein­de ist gera­de für unse­re Zeit ein leben­di­ges Zeichen.

Eine gute Gele­gen­heit den Glau­ben neu oder wie­der zu ent­de­cken bie­ten die Kate­che­sen, die jähr­lich statt­fin­den. Die Aben­de behan­deln die gro­ßen The­men unse­res Glau­bens auf eine sehr lebens­na­he Art und Wei­se und sind in sich abge­schlos­se­ne Ein­hei­ten, sodass der Ein­stieg jeder­zeit mög­lich bleibt.

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