Jugend­fahrt nach Polen 2022

Bild: Marek Mueller
Bild: Marek Mueller

Wie sie viel­leicht schon über die Feri­en­zeit mit­be­kom­men haben, ist die Jugend unse­rer Gemein­de in der zwei­ten Feri­en­wo­che nach Polen gefah­ren. Der fol­gen­de Text soll ein paar Ein­bli­cke von unse­rer Fahrt zeigen. 

Am 24.07.2022 ging es in der Orts­kir­che St Lau­ren­ti­us um 13 Uhr los. Mit zwei Boni­bus­sen und ins­ge­samt 12 Per­so­nen haben wir uns auf den Weg nach Bres­lau gemacht. Nach einer Pau­se an der Deutsch-Pol­ni­schen Gren­ze sind wir dann am Abend in Bres­lau ange­kom­men. Nach einem kur­zen Abend­brot und einer klei­nen Stadt­be­sich­ti­gung sind wir dann müde in unse­re Bet­ten gegan­gen. Geschla­fen haben wir in einer Grund­schu­le auf Isomatten. 

Nach einem schö­nen Früh­stück sind wir am nächs­ten Tag wie­der auf den Bres­lau­er Markt gegan­gen. Von dort aus haben wir die Alt­stadt unter dem Mot­to: „Fin­det den Zwerg.“ erkun­det. Dabei ist kei­ne Mühe gescheut wor­den, auch einen Kirch­turm zu besteigen. 

Der Diens­tag begann mit Kof­fer packen. Unser Weg führ­te uns in das Klos­ter St Anna­berg. Am Pil­ger­haus haben wir am Abend noch ein Lager­feu­er gemacht. Dabei gab es Würs­te mit Ketch­up, Senf und Brot. Am Lager­feu­er haben wir dann auch die­sen Tag aus­klin­gen lassen. 

Der Mitt­woch begann mit der Fahrt nach Tschen­sto­chau. Nach einem Mit­tag­essen sind wir zur schwar­zen Madon­na gelau­fen. Lei­der war die­se mit einem Tuch bedeckt. Dabei wur­de ein Zwi­schen­stopp bei der Fami­lie unse­res Kaplans ein­ge­legt. Von Tschen­sto­chau ging es wei­ter nach Kra­kau. In Kra­kau heben wir auch in einem Klos­ter geschlafen. 

Der Don­ners­tag begann mit etwas Frei­zeit zur Besich­ti­gung von Kra­kau. Nach einer Füh­rung in der Kathe­dra­le sind wir am Nach­mit­tag in ein Spaß­bad gegan­gen. Mit vie­len ande­ren Men­schen konn­te man Rut­schen, einen Par­cours machen, aber auch ein­fach nur ent­span­nen. Denn Abend haben wir noch mal zusam­men aus­klin­gen lassen. 

Der Frei­tag war ein beson­de­rer Tag, denn wir haben das Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ausch­witz besucht. Die Füh­rung ging durch das Stamm­la­ger und danach durch Ausch­witz-Bir­ken­au. Mit gemisch­ten Gefüh­len sind wir danach die Heim­rei­se ange­tre­ten. Nach einer lan­gen Auto­fahrt sind wir gegen 22 Uhr in Leip­zig angekommen. 

Zusam­men­ge­fasst kann man sagen das wir vie­le neue schö­ne, aber auch erschre­cken­de Erfah­run­gen gemacht haben. 

 

Johan­na Mechsner

Scroll to Top